
Dieses Bild ist bei einer Protestaktion gegen die CDU Gelsenkirchen und ihre Oberbügermeisterin-Kandidatin Laura Rosen entstanden. Das Schild an der vertrockneten Rose besagt: „Klimakrise? Verschlafen! Laura Rosen Dornröschen (CDU)“
Zur Kommunalwahl am 14. September 2025 hat die CDU mit OB Kandidatin Laura Rosen nicht nur keine konkreten Pläne für dringend notwendige Klimapolitik, sie möchte sogar eine Rolle rückwärts machen und den Klimanotstand aufheben. Hier ein Auszug aus dem Wahlprogramm:
“Wir entlasten Bürger und Verwaltung von unnötiger Bürokratie. Dazu werden wir beispielsweise den sog. Klimanotstand in Gelsenkirchen aufheben: Den negativen Folgen durch zusätzliche Arbeit und längere Prozesse, hat sich aus dem Beschluss des Rates zum Klimanotstand keinerlei positive Folge für die Stadt ergeben. Wir nehmen daher Abstand von dieser Symbolpolitik und treffen lieber Maßnahmen, die wirklich einen positiven Effekt haben.”
(S.29, Z. 87-92 CDU GE Kommunalwahlprogramm 2025)
Von den oben genannten Maßnahmen ist allerdings nichts im Wahlprogramm zu lesen…
Wir (damals noch als Fridays for Future) haben den Klimanotstand 2019 mitentwickelt (Infos Klimanotstand GE).
Die CDU hat allerdings einige konkrete Ziele und effiziente Maßnahmen daraus entfernt, bevor sie ihm zugestimmt hat. Jetzt vergleicht sie ihn mit „unnötiger Bürokratie“ und nennt ihn „Symbolpolitik“, was wir mehr als unangebracht finden.
Wir fordern von der CDU GE:
• eine Wahrung des Klimanotstands
• Klimaschutz und Klimaanpassung als Priorität auf der Tagesordnung
• konkrete Maßnahmen, um das selbstgesteckte Ziel, spätestens 2045 klimaneutral zu sein, zu erreichen
Wählt am 14. September bei der Kommunalwahl für Demokratie und Klimaschutz hier in GE!